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Lust und Last des Ehrenamtes

Die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Woche des Bürgerschaftlichen Engagements stand unter dem Titel „Lust und Last" des Ehrenamtes.

Erfreulicherweise gibt es in Ehingen eine breite Vereinslandschaft und das Ehrenamt genießt einen hohen Stellenwert. Trotzdem  wird es zunehmend schwierig, Ehrenamtliche längerfristig zu binden. Bürgermeister Sebastian Wolf betonte daher, wie wichtig es ist, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit dem Bürgerhaus Oberschaffnei, das dem Ehrenamt Raum geben soll, drückt die Stadt und der Gemeinderat ihre Wertschätzung für bürgerschaftliches Engagement aus.

Referent Dr. Ferdinand Mirbach von der Robert-Bosch-Stiftung zeigte die vielfältigen Herausforderungen auf, vor denen Ehrenamtliche insbesondere in Vereinen stehen. Deutschland ist das Land der Vereine. Doch Ehrenamt hat nicht das beste Image. Es sind überwiegend ältere Personen, die die Vereinsarbeit leisten, jüngere scheuen die Verantwortung oder sind durch den Beruf zu stark gefordert um dauerhaft ein Ehrenamt übernehmen zu können. Es gebe aber auch einen zweiten, positiven Blick auf das Ehrenamt, so Mirbach. Diese herauszuarbeiten sei Ziel des Projektes „Engagement braucht Leadership", das in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen des Netzwerkes Ehrenamt der Lokalen Agenda Ehingen durchgeführt wurde. Vereine hatten dabei ihre Vereinsarbeit analysiert und arbeiten nun an der Verbesserung ihrer Strukturen um Ehrenamt attraktiver zu machen.

Die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements lässt in diesem Jahr wieder „Ehrenamt schnuppern". Dies ist noch möglich bis zum 30. September. Mit der Seifenoper zugunsten des Tafelladens endet die diesjährige Aktionswoche.

StolzGabriele 22.09.2016
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