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Ausstellung zum Ehrenamt eröffnet

Zur Eröffnung ging Gudrun Reuther, Sprecherin des Netzwerks Ehrenamt, auf Spurensuche.

"Ehrenamtlich engagierte Menschen sind keine bitteren Menschen", sagte Gudrun Reuther in ihrer Rede zur Eröffnung der Ausstellung "Dem Ehrenamt ein Gesicht geben" in der Ehinger Sparkasse. Damit beschrieb die Sprecherin des Netzwerkes Ehrenamt eine Beobachtung, die von den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen, die zur Eröffnung gekommen waren, wohl geteilt wird: Das Ehrenamt tut beiden gut. Denen, die des inne haben, und denen, die davon profitieren. Von Aufopferung, Verhärtung, Überdruss oder depressiver Stimmung ist in den Portraits, die der Ausstellung das Gesicht geben, keine Spur. Freundlich, zugewandt und selbstbewusst würden einen die Menschen anschauen, meinte Gudrun Reuther. Das Ehrenamt formt Persönlichkeiten.

Sparkassendirektor Klaus Höpner hat im Vorfeld der Woche des bürgerschaftlichen Engagements in seinem eigenen Haus herum gefragt, wer ehrenamtlich tätig ist und in welchem Bereich man sich engagiert. "50 Prozent unserer Mitarbeiter sind im Ehrenamt tätig", berichtete er in der Begrüßung. Das liege auch am Beruf. "Wer irgendwo sagt, dass er bei der Sparkasse arbeitet, ist sofort im Verein der Kassier", meinte Höpner schmunzelnd.

Oberbürgermeister Alexander Baumann war von der Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements beeindruckt. Die Stadt sehe sich als Koordinator, Vermittler und nicht zuletzt als Geldgeber. "Die Menschen fragen nicht, sie handeln" umschrieb Baumann die Persönlichkeit Ehrenamtlicher. Gudrun Reuther ging in ihrer Rede auf Spurensuche in Sachen Ehrenamt. Sie stellte die Aspekte Menschenfreundlichkeit, Dankbarkeit und Gestaltungswillen in den Vordergrund. Oft führe die Erfahrung eines gelingenden Lebens oder erfahrene Unterstützung zum ehrenamtlichen Engagement. "Diese Menschen messen ihrem Tun einen Sinn bei", meinte sie. Und sie haben die Möglichkeiten, in ihrem Hilfebereich kreativ etwas zu gestalten. Die Ausstellung solle Mut machen, selber etwas auszuprobieren, meinte Gudrun Reuther. "Ehrenamt darf dabei kein Lückenfüller sein", betonte die Organisatorin, "aber es gibt der Stadt eine unverzichtbare Qualität, weil eben nicht alles bezahlbar ist." Ein Ehrenamt sei Qualität von Herz zu Herz. Die nächsten zwei Wochen kann man die Gesichter, die dem Ehrenamt in Ehingen ein Gesicht geben, noch auf sich wirken lassen. Sie sagen mehr als jede wortreiche Werbebroschüre zum Thema Ehrenamt.

SWP Autor: CHRISTINA KIRSCH | 19.09.2012

GaschlerAngelika 06.11.2012
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