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Protokoll Netzwerk Ehrenamt vom 04.12.2013

Tagesordnung                                                                 

Für die Sitzung:Netzwerk Ehrenamt

Am:04.12.13                      

Zeit:18:00 - 19:30

Ort: Seniorenzentrum Ehingen

Protokoll

Datum: 04.12.13                                              

Protokollant:Ulrike Ott (BruderhausDiakonie)

 

Anwesende

Hr. Ling (Ehinger Freundeskreis), Fr. Stolz (Geschäftsstelle Lokale Agenda), Fr. von Helldorff (Lokale Agenda), Fr Höppe (DKSB), Fr. Reuther und Fr. Ott (BruderhausDiakonie), Hr. Dr. Rombach (Arzneibrücke), Fr. Durm-Weggenmann (Kath. Sozialstation), Fr. Waibel (DRK), Hr. Gaschler (Kath. Kirchengemeinde Ehingen), Fr. Fromm (Seniorenzentrum Ehingen), Hr. Wendt (BdV), Fr. Romer-Widler (Wohnpark St. Franziskus), Fr. Runzer (Ev. Kirchengemeinde Ehingen), Hr. Münch (AK Natur und Umwelt/Biosphärengebiet), Hr. Strobel (Bewährungshilfe Neustart)

 

Entschuldigte

Fr. Meßmer (Hospizgruppe), Fr. Wassermann (Jung hilft Alt), Fr. Wörz (DRK), Fr. Porsche (Freundeskreis für Migranten), Fr. Gröninger (DKSB), Hr. Brannath (Diak. Bezirksstelle)

 

TOP 1 Begrüßung/Protokoll/Personalien

Begrüßung durch Fr. von Helldorff und Fr. Reuther. Fr. Gröninger scheidet aus dem Amt der Vorsitzenden des DKSB aus. Ihre Aufgaben im Netzwerk Ehrenamt nimmt ab sofort Fr. Höppe wahr.

Vorstellungsrunde für Hr. Strobel von Neustart.

 

Ergänzung von Fr. Romer-Widler:

Sehr geehrte Mitglieder des Netzwerk Ehrenamt, im Wohnpark St. Franziskus haben sich einige Veränderungen ergeben. Herr Reichler (Wohnparkleitung) und Herr Schmid (Pflegedienstleitung) werden die Einrichtung zum 31.12.2013 verlassen.  Seit 01.12.2013 hat Frau Susanne Stiehle die stellvertretende Pflegedienstleitung übernommen und ist Ansprechpartnerin in allen Belangen der Pflege.  Am 01.
Februar 2014 wird die Stelle der Wohnparkleitung wieder besetzt sein. Herr Reichler lässt Sie ganz herzlich grüßen und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen Ihnen eine schöne besinnliche Adventszeit, schöne Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr.

TOP 2 Vorstellung der Bewährungshilfe Neustart e.V. durch Hr. Strobel (Leiter der Einrichtung Neustart e.V. der Standorte Ulm und Alb-Donau-Kreis)

Die Neustrukturierung der Bewährungshilfe erfolgte 2007. Sie wurde in diesem Jahr von Neustart übernommen. Früher waren vorwiegend Ehrenamtliche in der Bewährungshilfe tätig, da es auch zum Teil eine
Vereinsstruktur gab. Mit zunehmender Professionalisierung änderte sich das. Mit der Übernahme der Bewährungshilfe durch Neustart kamen die Ehrenamtlichen wieder mehr in den Fokus. Bewerber für ein Ehrenamt erhalten ein Auswahlgespräch, bevor sie ehrenamtlich tätig werden. Voraussetzungen sind: Konfliktfähigkeit, hohe Frustrationstoleranz, Kommunikationsfähigkeit, etc..
Die Ehrenamtlichen erhalten eine Grundschulung (18 h) und sie betreuen mehrere Fälle. Es gibt monatliche Besprechungen für die Ehrenamtlichen in Ulm. Hintergrund des Einsatzes von Ehrenamtlichen ist die Integration der Straffälligen in die Gesellschaft. Außerdem bringen Ehrenamtliche „eigene“ Kompetenzen mit, die Professionelle nicht haben („blinde Flecken“) und mehr Zeit. Die Betreuung ist meist langfristig und endet auch nicht bei einem Rückfall - es wird auch im Gefängnis weiter Kontakt gehalten. Die Ehrenamtlichen sind vorwiegend Rentner oder Hausfrauen, aber auch jüngere Menschen, die eine Aufgabe suchen sowie Studierende der Sozialen Arbeit. Bisher sind verschiedenste Berufsgruppen vertreten. Die Werbung der Ehrenamtlichen erfolgt auf verschiedenste Weise: Gemeindeblätter, 

Zeitungsinserate, Öffentlichkeitsarbeit über Zeitungsinterviews, Besuch von Ehrenamtsmessen, Plakatieren, etc.

Es gibt in Ehingen ein Büro beim Finanzamt am Gänsberg, dort findet wöchentlich eine Sprechstunde und auch Einzelgespräche mit den Klienten statt. Pro Fall wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 €/Monat bezahlt. Aktuell betreuen 82 Ehrenamtliche ca. 175 Fälle. Hr. Strobels Wunsch für Ehingen: ein eigenes Team von Ehrenamtlichen bilden, denn bisher sind es nur Einzelne in Ehingen. Infomaterial wird ausgeteilt.

 

TOP 4 wird vorgezogen: Info-Abende Frühjahr 2014 - Stand Beteiligung und Veranstaltungsstruktur

Fr. Reuther berichtet über den aktuelle Stand und stellt den bisher geplanten Ablauf der Abende vor: Nach einer kurzen Begrüßung vom Netzwerk aus, sollen sich die einzelnen Einrichtungen / Gruppierungen
des Engagementfeldes, das am Abend im Mittelpunkt steht, mittels einer Präsentation vorstellen können. Die Vorstellung soll mittels einer PowerPoint-Präsentation erfolgen und max. 5 min dauern. Der Vorschlag, dass jede Präsentation max. 4 Seiten (Folien) beinhalten und demselben Raster (4 Fragen) folgen soll, wird angenommen. Die Termine für die Abende (erscheinen auch im neuen Vhs-Heft), die Liste aller bisher gemeldeten Einrichtungen/Gruppierungen und der Ablauf des Abends werden durch Fr. Reuther noch versendet. Es sollen noch weitere Organisationen angefragt werden: Für den Bereich Natur & Umwelt der Schwäbische Albverein Altsteußlingen (Emil Renner) und Ehingen (Ulrich Holtz), der NaBu (Hr. Maier, Hr. Bieger, Hr. Kohlruß) sowie der BUND (Fr. Scheffold), für den Bereich Kinder, Jugendliche und Familie noch die Schmiechtalschule. Die Frage der Werbung für die Abende wird diskutiert und folgende Vorschläge gesammelt:  Facebook, „Wir sind Ehingen“,  Wochenmarkt, Sitzung Kreisjungendring, QR Code, Schulbus plakatieren, Flyer: mit Eye-Catcher für die jeweilige Zielgruppe sollen erstellt werden. Fr. v. Helldorff kümmert sich um einen Kostenvoranschlag für einen Flyer.

 

TOP 3 Fortbildungsheft 2014: Absprachen zu Themen und Terminen

Fr. Reuther weist auf die zeitliche Planung hin. Die Termine für die Infoabende im März sollen im Heft 2014 schon mit aufgenommen werden. Geplante Fortbildungen werden im Plenum kurz vorgestellt. Fr. Reuther wird noch mal per Mail über den zeitlichen Ablauf informieren und drauf hinweisen. Einsendeschluss der Fortbildungen ist der 10.01.2014. Über eine Praktikantin der Stadt wird dieses Mal der redaktionelle Teil der Jahresbroschüre weitgehend abgewickelt werden. Alle Meldungen sollen aber zunächst bei Fr. Reuther eingehen, die dann die Informationen gesammelt an Fr. Stolz und die Praktikantin weiterleiten wird. Fr. Reuther dankt der Stadt Ehingen für diese Unterstützung.

 

Sonstiges/Termine

Korrektur des letzten Protokolls: Die Fortbildung „Aromapflege - Düfte und Erinnerungsfreuden“ wurde am 17.10.13 vom Seniorenzentrum Ehingen angeboten (und nicht vom Wohnpark St. Franziskus, wie
fälschlicherweise protokolliert).

 

Hinweis auf Gruppe FARBE in Ulm: Hinter FARBE verbirgt sich eine Gruppe Hauptamtlicher aus sozialen Organisationen, die sich regelmäßig in der VH Ulm trifft, um bestimmte Themen rund um‘s Ehrenamt zu
besprechen, z.B. Was muss beachten werden, wenn eine Organisation Ehrenamtliche werben möchte? Wie kann eine Organisation eine gute Kultur für Ehrenamtlichenarbeit schaffen? etc. Die Teilnahme ist auch für Interessierte aus Einrichtungen der Region Ehingen offen.

 

Fr. v. Helldorff fragt das Interesse für eine netzwerkinterne Veranstaltung ab: Interesse wird signalisiert zum Thema Konfliktsituationen/Verabschiedung von Ehrenamtlichen. Referent(in) wird noch gesucht.

 

Ausblick auf die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements im Herbst 2014: Geplant sind sog. „Schnuppertage“, bei denen Einrichtungen und Organisationen Interessierten anbieten, in einem Zeitraum von 2 (-3) Wochen einmal in ihre Arbeit hinein zu schnuppern, um zu prüfen, ob ein Engagement für sie dort in Frage käme. Als möglicher Zeitraum wird die zweite Woche nach Schulbeginn anvisiert, d.h. ab dem 22.09.14. Fr. Reuther wird im Frühjahr nach den Info-Abenden bei den Netzwerk-Mitgliedern abfragen, welche Organisation / Gruppierung sich wie ab KW 39 bei Schnuppertagen im Herbst einbringen kann. Als Idee für eine Auftaktveranstaltung für die Woche käme ein „Marktplatz des guten Geschäfts“ in Frage. Das Konzept bestehe schon, so Fr. v. Helldorff, müsste jedoch auf Ehingen „im Kleinformat“ angepasst werden. Fr. v. Helldorff fragt Planungen bei den Organisationen für ein Benefizkonzert ab, das wieder als Abschlussveranstaltung für die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements Ende Sept. /Anfang Okt. dienen könnte. Bisher sind noch keine Planungen bekannt, die Mitglieder prüfen ihre Möglichkeiten.

 

Fr. Reuther beschließt die Sitzung mit guten Wünschen für eine erholsame und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und einem guten Übergang ins neue Jahr 2014.

 

Nächste Sitzung:

 

Datum: 12. Feb. 2014

Zeit:      18.00 – 19.30 Uhr

Ort:      Wohnpark St. Franziskus

 

10.02.2014
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