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Senioren

In einer ersten Sitzung am 19.11.2009 haben ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ihre sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Wünsche geäußert, sich Gedanken gemacht, welche Schwierigkeiten sie im Alltag haben und gemeinsam nach Lösungen gesucht. In der Sitzung wurde unter anderem vorgeschlagen, einen Seniorenspaziergang durch das Stadtgebiet zu machen, um Schwachstellen im Stadtgebiet zu finden.

Am 18.03.2010 startete der Seniorenspaziergang vom Pfarrgarten über die Spitalstraße - Lindenstraße - Rathaus - Hauptstraße - Schmiechgraben - Groggensee - Bahnhofstraße und wieder zurück in das Rathaus mit anschließender Diskussion. Heinz Fiesel (Leiter des Stadtbauamts) und Ludwig Griener (Leiter des Rechts- und Ordnungsamts) standen mit fachlichem Rat und Tat zur Seite. Unter anderem wurde angeregt, eine Sitzgelegenheit am kombinierten Geh- und Radweg am Schmiechgraben zu schaffen. Ein Wunsch, dem die Stadt sofort entsprechen konnte. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher Fußgängerüberweg bei der Abzweigung Lindenstraße/ Spitalstraße/ Webergasse/ Biberacher Straße gefordert. Die Anlegung von Fußgängerüberwegen unterliegt verkehrsrechtlichen Regelungen. Eine Schulwegsicherheit ist gegeben. Die Stadt wird das Thema bei der nächsten Verkehrsschau unter dem Aspekt „Senioren" nochmals besprechen. Bemängelt wurden die weißen Pflastersteine auf dem Marktplatz, die bei Nässe rutschig seien. Diese stammen noch aus der Zeit, als die Obere Hauptstraße und der Marktplatz nicht Fußgängerzone bzw. verkehrsberuhigt waren. Deshalb werden sie nach und nach entfernt, weil sie nicht mehr nötig sind. Im Bereich Winckelhoferstraße, Fischersteige und Alter Postweg wurde bemängelt, dass die Gehwege uneben und der Straßenbelag schlecht sei. Die Stadt hat der Erneuerung der Wege in dieser Wohngegend in den nächsten Jahren Priorität eingeräumt und wird die Straßenzüge deshalb nach und nach ausbessern. Insbesondere von den Sehbehinderten wurde die Markierung von Stangen von Verkehrszeichen und grauen Begrenzungspollern gefordert. Das Rechts- und Ordnungsamt wird noch mehr Stangen von Verkehrsschildern im Stadtgebiet mit rot-weißer Folie kennzeichnen, so dass diese für Sehbehinderte in der Dämmerung wahrgenommen werden können. Als sehr hilfreich bemerken Senioren die blau-weiße Markierung der Beleuchtungen an Fußgängerüberwegen.
Ludwig Griener informierte, dass es bei der Stadtverwaltung und auf der Internetseite der Stadt Ehingen unter www.ehingen.de „Mach mit - Meldezettel" gibt, mit denen Gefahrenstellen an oder in öffentlichen Einrichtungen, Anlagen, Straßenbeleuchtungen, Verkehrszeichen, etc. gemeldet werden können.

23.03.2010
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