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Senioren sind das Jahresthema 2010 im AK Soziales

• Im Herbst 2009 wurden in verschiedenen Seniorentreffs und in einer offenen Gesprächsrunde (Runder Tisch Senioren) die besonderen Bedürfnisse von Senioren erfragt. (siehe Protokoll)

o Viele Anregungen hatten verkehrstechnischen Inhalt, sodass der Vorschlag eines Seniorenspaziergangs gemacht wurde, bei dem dann die Schwachstellen in der Stadt mit verantwortlichen Personen aus der Stadtverwaltung abgegangen werden sollten. Ein erster Spaziergang fand bereits statt - Ergebnisse siehe (Protokoll). Der zweite Spaziergang soll im Herbst folgen. Im Laufe des Frühjahrs werden beteiligte Senioren die Verbesserungen beobachten.

o Einen weiteren Bereich stellen kulturelle Angebote für Senioren dar:
Dazu besteht bereits reger Gedankenaustausch mit dem Kulturamt, um die Zeiten für Veranstaltungen seniorengerechter (evtl. später Nachmittag) zu planen bzw. spezielle Veranstaltungsreihen zu planen.
In der Sprachenschule der vhs gibt es seit Jahren erfolgreich laufende Seniorenkurse mit angepasstem Lerntempo und Themen, die Senioren interessieren.
Darüber hinaus wird die Anregung für einen Seniorenchor im Rahmen der Liedertafel und im Pflegeheim mit jeweils anderen Ansätzen diskutiert.
Bei einem offenen Singtreff im April in der Volkshochschule wird es auch eine Information über die bestehenden Chöre in Ehingen geben.

o Senioren haben aber nicht nur teilweise unterschiedliche Bedürfnisse wie jüngere MitbürgerInnen, sondern bringen sich auch in vielen Bereichen aktiv in das kommunale Leben ein. Dies soll mit dem Jahresthema des AK Soziales der Lokalen Agenda verstärkt dargestellt werden. 
Erfahrungen in anderen Städten zeigen, dass sich Senioren gerne einbringen, wenn die Einsätze zeitlich und örtlich überschaubar sind und effiziente und dauerhafte Strukturen für die Unterstützung der Ehrenamtlichen vorhanden sind.

o Eine bereits bestens arbeitende Gruppe ist „Alt hilft Jung", bei der Senioren mit Hauptschülern nach einem anerkannten Konzept Berufsfindung und Bewerbungstraining durchführen.

o Weiters arbeiten in der Gruppe „Rat und Tat" viele Senioren mit und helfen mit kleinen Diensten vorwiegend im handwerklichen Bereich anderen MitbürgerInnen.

o In Zusammenarbeit mit Frau Bunzel (Stadtbücherei) sowie mit Frau Herzog (Schulamt) und Frau Stubhan (Kindergärten) könnte eine Vorlesegruppe entstehen, die Kindern vorliest. Dieses Projekt ist in vielen Städten äußerst erfolgreich: es unterstützt den Dialog zwischen den Generationen und ermöglicht Begegnung und Gespräch zwischen Jung und Alt.

o Auch im Pflegeheim sind Senioren ehrenamtlich tätig. Dies soll auch in den neuen Strukturen aufrecht erhalten werden. Herr Neumeister (ADK GmbH) wird interessierte Senioren in ein bereits bestehendes Pflegeheim einladen und ihnen das Konzept vorstellen, damit man bereits vor der Eröffnung des Ehinger Pflegeheims Ideen für ehrenamtliches Engagement sammeln kann.

o Auch der Themenbereich Wohnen im Alter muss im Laufe des Jahres noch angesprochen werden. Dazu gehört auch das Thema einer wohnungsnahen Versorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfs. Der entsprechende Rahmen und die Inhalte müssen noch diskutiert werden.

• Durch den ersten Seniorenspaziergang und die nachfolgende Presseberichterstattung wurde Aufmerksamkeit erregt und die BürgerInnen für das Thema sensibilisiert, sodass bei nachfolgenden Aktionen breiteres Interesse der Angesprochenen zu erwarten ist. 
Die weiteren Aktivitäten werden „Senioren" tiefergehend beleuchten.
Bei allen Veranstaltungen des AK Soziales der Lokalen Agenda 21 wird im Jahr 2010 auf das Generalthema verwiesen und Ideen der BürgerInnen aufgegriffen:
o Bei der Vollversammlung der Lokalen Agenda im Mai
o Beim Markt der Möglichkeiten im September (evtl. Tombola zugunsten eines Senioren-Sport-Projektes)
o Bei der Versammlung des AK Soziales im November

• Die angesprochenen Punkte und Aktivitäten werfen Schlaglichter auf einzelne Themenbereiche, wie 
- Bewegung in der Stadt
- Kulturelle Angebote
- Ehrenamtliches Engagement
- Wohnen
- Generationendialog

Um jedoch eine umfassendere Betrachtung des Themas „Senioren in Ehingen" leisten zu können, könnte eine Diplomarbeit oder eine Bachelorarbeit die Aktivitäten unterstützen und neue Anstöße geben.

 

 

Ursula von Helldorff 03.05.2010
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