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Ohne Hauptamtliche geht es nicht

Als „höchst beeindruckend“, befand Ursula von Helldorff das, was Gabriele Riecker und Herbert Geyer über „Unser Netz“, einen Verein zur Koordination sozialer Aufgaben in Lenningen und Owen, berichteten. Riecker und Geyer stellten „Unser Netz“ am Montag im Ehinger Ratssaal 25 Mitgliedern der Lokalen Agenda 21 vor. Die Veranstaltung war die letzte von drei Selbstdarstellungen von Modellen gesellschaftlicher Einbindung älterer und bedürftiger Menschen in das Leben der jeweils eigenen Gemeinde. Nach der Seniorengenossenschaft Riedlingen und der Zeitbank 55+ haben jetzt die Vertreterin der Koordinationsstelle und der Sprecher des geschäftsführenden Vorstands des Vereins von der anderen Seite der Schwäbischen Alb in Ehingen ihre Art vorgestellt, betreutes Wohnen zuhause zu ermöglichen.

 

Gegründet wurde der Verein als „Lenninger Netz e.V. – Verein zur Koordination sozialer Aufgaben in Lenningen“ am 9. Mai 2005 von der Gemeinde Lenningen, sechs Kirchengemeinden, den Krankenpflegevereinen und sozialen Dienstleistern. Am 24. Oktober 2011 wurde der Verein durch die Kooperation mit der Stadt Owen erweitert und trägt jetzt den Namen „Unser Netz – Verein zur Koordination sozialer Aufgaben in Lenningen und Owen e.V.“. Gründungsmitglieder sind die katholische Kirchengemeinde, die evangelischen Kirchengemeinden Brucken, Unterlenningen, Oberlenningen, Gutenberg und Schopfloch, dazu die Krankenpflegevereine Unterlenningen/Brucken, Oberlenningen und Gutenberg-Schopfloch, die Diakoniestation Teck, der DRK Kreisverband Nürtingen/Kirchheim sowie die Gemeinde Lenningen. Das Büro der Kontaktstelle befindet sich in Oberlenningen.

 

„Ohne die Bürgermeister als Multiplikatoren könnte der Verein seine Arbeit nicht leisten“, betonte Gabriele Riecker die Bedeutung der bürgerschaftlichen Kommunalstruktur und hält auch die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden für sehr wichtig.

 

Als permanente Aufgabe bezeichnete Herbert Geyer die Suche nach Ehrenamtlichen. Der Verein stützt sich auf die drei Standbeine hauptamtliche Koordinationsstelle, ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Vernetzung und Kooperation mit anderen Dienstleistern. Jetzt hat sich ein aus Ärzten, Apothekern, Geistlichen und Bürgermeistern bestehender Arbeitskreis gebildet.

 

„Ohne Hauptamtliche geht es einfach nicht“, reagierte Herbert Geyer auf die Feststellung des ehrenamtlichen Ehinger Seniorenberaters Karl Class, dass bei allen drei in Ehingen vorgestellten Modellen immer hauptamtliche Führungskräfte dabei seien. „Wir werden herausziehen, was zu unserer Raumschaft passt“, sagte Bürgermeister Sebastian Wolf im Hinblick auf die hier zu ziehenden Folgerungen. Man werde nicht sofort eine riesige Lösung anstreben. „Das Hauptamt bietet Schutz für das Ehrenamt“, unterstrich Gabriele Riecker ihre Funktion als Koordinatorin.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 17.04.2013, Kurt Efinger

GaschlerAngelika 16.01.2014
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