Schriftgröße:

Logo_Puzzle

Netzwerk für Ideen,
Diskussionen und gemeinsames Gestalten.
Bürgerschaft, Politik und Verwaltung:
Hand in Hand in eine gemeinsame Zukunft.

Logo_Puzzle2

.

Fest der Kulturen am Samstag, 1. Februar 2014

Der kleine Saal konnte die Besucher kaum fassen, und es bildete sich eine Menschentraube am Saaleingang, die dem Programm von 18 bis 20 Uhr interessiert folgte:

Die griechische Folkloregruppe „Xeniteas“ erklärte die Geschichte der Pontosgriechen und tanzte mitreißend. 3 Kinder vom türkisch-islamischen Kulturverein trugen eine Geschichte über Nasreddin Hodscha voller Lebensklugheit und Witz vor, wobei die Ähnlichkeit mit Till Eulenspiegel deutlich wurde. Ungarische Kultur und Lebensgefühl wurden im Beitrag der Ungarischen Bibliothek in deutscher Sprache verdeutlicht. Das Motto des Abends „Wort und Musik“ nahm Olga Maier in ihrem russisch-deutschen Beitrag auf: sie stellte in einem Gedicht dar, welchen wesentlichen und unverzichtbaren Beitrag zur Erziehung die Musik leistet. Die kroatische Gruppe „Tancec“ kam mit viel Temperament, klaren Kinderstimmen und farbenfrohen Trachten in den Saal und tanzte sich in die Herzen des Publikums. Spontan tanzten sie auch zum Vokal- und Instrumentalbeitrag der Gruppe Rudi Hnatek. Als Halil Ibrahim und Rukye Kaplan aus Ulm dann aus ihrem Buch „Das Dorf in der Ferne“ vorlasen, wurde es ruhig im Saal. Gespannt hörte man zu, wie das Ehepaar Kaplan in Ulm ihr Leben aktiv gestaltete, deutsch lernte, sich einbrachte und dadurch hier eine neue Heimat fand: „Das Leben in Deutschland gab uns vielfältigere Möglichkeiten als es ein Leben in unserem Dorf in der Türkei geboten hätte,“ war ihr Resümee. Den Abschluss des ersten Teils des Abends gestaltete Pfarrer Franklin Mboma, der seit 2008 in der Ehinger Seelsorge tätig ist. Er zeigte auf, dass Integration nicht nur im Nehmen besteht, sondern auch im Geben: andere Kulturen bringen Neues, Interessantes mit und tragen zum positiven Lebensgefühl einer Gemeinschaft bei. Unterstützt von kongolesischen Musikerfamilien aus Esslingen und Schwäbisch Hall wurden Lieder und Trommelstücke vorgetragen, die zum Mitklatschen animierten.

Beschwingt wechselte das Publikum den Saal, um ab 20 Uhr Jelena Popržan und Rina Kaçinari von der Gruppe „Pop-Catch-String-Strong“ zu hören. Die beiden upcoming Ladies aus Wien mit kosovo-albanischen und serbischen Wurzeln beherrschen Cello und Bratsche virtuos in allen Musikstilen von Klassik bis Folk und Jazz und setzen ihre Stimmen als zusätzliche Instrumente ein. Hier wurde gestrichen, gesungen, geklopft, gezupft, geschlagen, geschnalzt und gejodelt – aufs feinste musiziert und damit die Gruppe Franui würdig vertreten, die wegen Schneechaos in Österreich nicht anreisen konnte.

 

Berichte in der Presse

http://wir-sind-ehingen.de/cms/2014/02/ein-fest-fuer-ehingens-multi-kulti-kultur/

http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/ehingen/stadtnachrichten-ehingen_artikel,-Ehinger-Fest-der-Kulturen-bringt-Leute-aus-etlichen-Laendern-zusammen-_arid,5579997.html

http://www.swp.de/wochenblatt/ehingen/lokales/art1175279,2434410

Fotos:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.626048970796305.1073741831.599217890146080&type=1

 

 

StolzGabriele 06.02.2014
  • PDF
  • Sie können diese Seite versenden/ empfehlen