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Fairer Handel und Lokale Agenda 21

Sehr viel, denn schließlich stellt der Faire Handel für viele Produzentinnen und Produzenten in den Ländern des Südens den einzigen Ausweg aus der wirtschaftlichen Krise dar.

Weltweites Aktionsprogramm

Die Agenda 21 ist ein weltweites Aktionsprogramm, das jede Kommune und jede Einzelperson anspricht. Alle sind aufgerufen, etwas gegen die ökologischen, ökonomischen und sozialen Probleme auf diesem Planeten zu unternehmen. Auf die Frage, was denn jeder einzelne in Deutschland konkret tun kann, um einen Beitrag zur Lösung von Problemen in den Ländern des Südens zu leisten, ist der Faire Handel eine gute Antwort.

 

Verbraucher profitiert

Den Produzentinnen und Produzenten garantiert der Faire Handel neben gerechten Preisen auch menschenwürdige Arbeitsbedingungen, langfristige Lieferverträge sowie Investitionen in Gemeinschaftsprojekte. Bei der Produktion von Lebensmitteln werden die Bauern zur Umstellung auf ökologischen Anbau beraten. Diese Leistungen schlagen sich selbstverständlich auch in der Qualität der Produkte nieder. So profitiert auch der Verbraucher vom Fairen Handel.

800 Weltläden

Produkte aus Fairem Handel gibt es seit etwa 30 Jahren in mittlerweile über 800 Weltläden bundesweit. Die Produktpalette reicht von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs wie Kaffee, Tee, Bananen und Honig über Fußbälle bis hin zu Kunsthandwerk und Musikinstrumenten. Seit über zehn Jahren führen auch immer mehr Supermärkte Lebensmittel aus Fairem Handel. Diese sind an dem TransFair-Siegel zu erkennen. Auch Großverbraucher, wie Kantinen von Unternehmen sowie Cafés, stellen zunehmend auf fair gehandelten Kaffee, Tee und/oder Orangensaft um.

Perspektiven schaffen - Fair handeln

Die bundesweite Faire Woche ist ein Beispiel für das vielfältige freiwillige Engagement im Fairen Handel. Die Faire Woche steht dieses Jahr unter dem Motto „Perspektiven schaffen - Fair handeln" und findet bundesweit vom 14.-27.9. statt.

 

Was ist Fairer Handel?

  • Fairer Handel ermöglicht den benachteiligten Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika eine Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen;
  • steht für partnerschaftliche und verlässliche Handelsbeziehungen;
  • stellt die Menschen in den Mittelpunkt und fördert soziale Gerechtigkeit
  • setzt sich ein für den schonenden Umgang mit der Natur und den natürlichen Lebensgrundlagen;
  • nimmt Stellung zu den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im internationalen Handel.
  • Bildungsangebote

Doch das ist noch nicht alles: Informationen und Bildungsangebote gehören ebenfalls zum Fairen Handel. Der Faire Handel mit Kaffee, Tee, Gewürzen, Honig, Schokolade, Orangensaft, Bananen, Rosen, Reis, Kunsthandwerk oder Textilien mit fair gehandelter Baumwolle bietet eine konkrete Handlungsalternative.

 

Fairtrade-Siegel

Fair gehandelte Produkte sind bundesweit in über 30.000 Supermärkten sowie in zahlreichen Bio- und Naturkostläden erhältlich. Dort sind Sie am Fairtrade-Siegel zu erkennen. Darüber hinaus finden Sie ein breites Sortiment fair gehandelter Produkte in bundesweit über 800 Weltläden, den Fachgeschäften für Fairen Handel.

 

 

04.08.2009
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