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Biosphärengebiet Schwäbische Alb erhält UNESCO-Titel

"Die Anerkennung des Biosphärengebietes Schwäbische Alb als UNESCO-Biosphärenreservat bedeutet Anerkennung und Herausforderung für das Land ebenso wie für die beteiligten Kreise und Gemeinden. Die Anstrengungen aller am Projekt Beteiligten haben sich gelohnt. Wir werden die Möglichkeiten die sich uns nun bieten nutzen", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Dienstag, 26. Mai 2009 in Stuttgart. Die Entscheidung zugunsten des Biosphärengebietes Schwäbische Alb fiel im Rahmen der 21. Sitzung des 'Internationalen Koordinierungsrates' des UNESCO-Programms 'Der Mensch und die Biosphäre' (MAB) auf der koreanischen Insel Jeju.

Die UNESCO hat am 26. Mai 2009 die Schwäbische Alb als neues Biosphärenreservat anerkannt. Das UNESCO-Gremium würdigte vor allem, dass die Bevölkerung intensiv in die Gestaltung des Biosphärenreservates einbezogen wurde. Weltweit wurden 22 neue Biosphärenreservate in 17 Ländern anerkennt. 36 Biosphärenreservate hatten sich um den UNESCO-Titel beworben.
Das Weltnetz umfasst jetzt 553 UNESCO-Biosphärenreservate in 107 Ländern. In Deutschland gibt es einschließlich der Schwäbischen Alb und Bliesgau 15 UNESCO-Biosphärenreservate.


Das UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbischen Alb ist entstanden, nachdem die Bundeswehr 2005 den Truppenübungsplatz Münsingen im Kreis Reutlingen aufgegeben hatte. Es umfasst 29 Gemeinden und reicht heute vom Albvorland bis an die Donau. Die abwechslungsreiche Kulturlandschaft ist eng verzahnt mit urbanen Räumen. Sie ist geprägt von Hang- und Schluchtwälder am Albtrauf. Forst- und Landwirtschaft sind ein wichtiger Wirtschaftsektor. Die UNESCO wird die Anerkennungsurkunde noch im Juni dieses Jahres überreichen.


UNESCO-Biosphärenreservate sind repräsentative Modellregionen, in denen nachhaltige Entwicklung verwirklicht wird. Im Mittelpunkt stehen vor allem Kulturlandschaften, die vom Menschen geschaffen wurden. UNESCO-Biosphärenreservate zeigen, dass der Schutz von Ökosystemen und biologischer Vielfalt Hand in Hand gehen kann mit wirtschaftlichem Erfolg und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

26.05.2009
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