Schriftgröße:

Logo_Puzzle

Netzwerk für Ideen,
Diskussionen und gemeinsames Gestalten.
Bürgerschaft, Politik und Verwaltung:
Hand in Hand in eine gemeinsame Zukunft.

Logo_Puzzle2

.

Ehinger Zukunftswerkstatt mit Rekordbeteiligung

Zu einem gemeinsamen Gruppenfoto stellten sich die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt im Hof der Längenfeldschule auf.

Zu einem gemeinsamen Gruppenfoto stellten sich die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt im Hof der Längenfeldschule auf.

 

In einem mehrstufigen Programm sind viele interessante Ideen und Vorschläge zusammengetragen worden. Ehingen soll mit den Teilorten auch in Zukunft ein attraktiver Lebensmittelpunkt für Jung und Alt bleiben.

 

Vorreiter für Baden-Württemberg

Bislang hat es in Baden-Württemberg rund 50 Zukunftswerkstätten gegeben. „Noch nie war die Resonanz aus der Bürgerschaft so groß“, zeigte sich Oberbürgermeister Alexander Baumann in seiner Begrüßung stolz. Gleichzeitig sei er gespannt, was am Ende der Veranstaltung herauskommen werde. Beeindruckt war auch Erich Stutzer, Leiter der Familienforschungsstelle Baden-Württemberg, der auf den Wettbewerb der Kommunen im Land um Familien hinwies. Ehingen sei es gelungen, ein gemischtes Publikum aus allen Alters- und Bevölkerungsschichten anzusprechen. Die Moderatoren der Familienforschung und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales erhielten Unterstützung von örtlichen Moderatoren/innen, die sich engagiert mit ihrer Rolle auseinandersetzten. Am Anfang galt es für alle Teilnehmer, anhand einer Stärken-Schwächen-Analyse herauszufiltern, was in Ehingen schon heute familienfreundlich ist und was noch nicht. Moderator Andreas Reuter vom Kommunalverband Jugend und Soziales nahm die farblich unterschiedlichen Karten entgegen. Als positiv wurden zum Beispiel das vielfältige Schulangebot, das Freibad oder der Tafelladen empfunden. Entwicklungspotential sahen die Teilnehmer unter anderem bei der Sprachförderung in der Vorschule oder bei fehlenden Spielstraßen in der Altstadt.

 

 

In Kleingruppen wurde angeregt diskutiert.

In Kleingruppen wurde angeregt diskutiert.

 

Geschulte Bürgermoderatoren

Noch vor der Mittagspause wurden dreizehn Arbeitsgruppen gebildet. Mit den geschulten Ehinger Bürgermoderatoren begaben sich die Kleingruppen auf eine Reise in die Zukunft. Von Sophia Dolata von der Familienforschung waren vorab nochmals die inhaltlichen Schwerpunkte verdeutlicht worden, auf die sich Lokale Agenda und Stadtverwaltung schon vor einiger Zeit verständigt hatten. „Kinder, Eltern und ihre Chancen in Ehingen“, „Jugend in Ehingen“, „Älter werden in Ehingen“ und „Lebensraum für Familie in Ehingen“ waren die Themen. In angenehmer Runde und freundlicher Atmosphäre sammelten die Moderatoren viele Ideen und Visionen der Ehinger Bürger. In einem zweiten Schritt hieß es nachmittags für die Arbeitsgruppen, nächste Schritte und Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit abzuleiten.

 

Alle Ideen wurden an eine Pinnwand geheftet.

Alle Ideen wurden an eine Pinnwand geheftet.

 

 

Mit Spannung verfolgte Oberbürgermeister Alexander Baumann gemeinsam mit Bürgermeister Sebastian Wolf die Präsentation der Ergebnisse aus den Gruppen. Ein Sprecher aus dem jeweiligen Workshop zeigte im Plenum auf, was ihnen am wichtigsten erschien. Das Spektrum war breit angelegt und reichte von einer „Oma-Börse“ über eine „Location“ für Jugendliche, eine bessere Nahversorgung bis zu einem großen, lebendigen Haus mit offenen Türen für alle. Mehr Fußgänger- und Radfahrerfreundlichkeit war ein Punkt ebenso wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Transparenz

Dank der intensiven Vorbereitungen der Stadtverwaltung konnte der vorgesehene zeitliche Rahmen der Veranstaltung weitgehend eingehalten werden. Zum Abschluss dankte Oberbürgermeister Alexander Baumann allen Beteiligten an der Zukunftswerkstatt. In den nächsten Wochen werden nun alle Ergebnisse der 13 Arbeitsgruppen dokumentiert. „Transparenz ist mir wichtig“, so OB Baumann, der mitteilte, dass die Ergebnisse so bald als möglich im Internet veröffentlicht und im Rathaus ausgelegt werden. In der Lokalen Agenda wird über die Auswertung gesprochen werden, bevor der Gemeinderat letztendlich entscheidet, was wann umgesetzt wird.

GaschlerAngelika 05.10.2012
  • PDF
  • Sie können diese Seite versenden/ empfehlen