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Entstehung der Familienbroschüre – ein persönlicher Arbeitsbericht von Winfried Moosmann

Die Erkenntnis, dass immer mehr Bevölkerungsgruppen wie Behinderte und Migranten Hilfe in ihrer speziellen Situation, aber auch bei der Bewältigung des Alltags brauchen, setzte sich durch.
Die Tatsache, dass durch die schleichende Auflösung traditioneller Familienstrukturen ein ausreichendes Angebot sinnvoller Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche immer wichtiger wird, erfordert auch in diesem Bereich eine Bestandsaufnahme.
Zudem wurde klar, dass mit einem einjährigen Engagement der LA niemandem wirklich geholfen wäre. Verschiedene zeitlich beschränkte Aktivitäten an besonderen Brennpunkten werden der Intention der Lokalen Agenda in Bezug auf Nachhaltigkeit nicht gerecht.
Zunächst galt es, den Bedarf konkret zu erfassen. Für welche hilfebedürftigen Personengruppen fehlt es an Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten? Über diese Fragestellung gelangten die Teilnehmer an der Sitzung vom 16. April 2008 zu der Notwendigkeit, zunächst alle im ganzen Stadtgebiet bereits vorhandenen Angebote zu erfassen. Das Ziel war, zum Teil eventuell schon vorhandene Initiativen und Strukturen zu koordinieren und falls notwendig zu vernetzen. Darüber hinaus bot sich dabei die Gelegenheit, die bei der Stadtverwaltung schon vorhandenen Daten nach den genannten Kriterien zu ergänzen und sie dann entsprechend sortiert und aktuell aufbereitet in eine neue Broschüre einzuarbeiten. Erklärtes Ziel der Broschüre ist es also, die breite Bevölkerung nicht nur über die verschiedensten Hilfsangebote in sozialen Schwierigkeiten zu informieren. Auch auf die Frage: „Weg von der Glotze, aber wohin?" soll sie möglichst umfassende Antworten bereithalten.
Nachdem sich Herr Moosmann bereiterklärt hatte, als Koordinator für den AK Soziales beim Sammeln und Aufbereiten der Daten zu fungieren und den Kontakt zur Geschäftsstelle zu pflegen, galt es, zunächst die Kriterien für die Nennung festzulegen. Schnell wurde klar, dass im Interesse der Zielrichtung und auch der Handhabbarkeit der Broschüre und aus Platzgründen ähnliche Aktivitäten in einem „Kopfartikel" von kompetenter Seite zusammengefasst und beschrieben werden.
Ein besonderes Anliegen der Macher ist es, die Inhalte konsequent auch Menschen ohne Internetanschluss und EDV-Kenntnisse zugänglich zu machen. Selbstverständlich sind die einzelnen Mailadressen und Websites für zusätzliche Informationen aufgeführt. Aber Anschrift und Telefonnummer sind in jedem Fall Pflicht.
Wegen der Sommerferien erwies sich die Beschaffung der notwendigen Daten anfangs als nicht ganz einfach. In mehreren Besprechungen mit der Stadtverwaltung wurde geklärt, welche Institutionen und Verbände noch gezielt angeschrieben werden sollten, um insbesondere die speziell sozial Engagierten zu erreichen. Frau Möller von der Geschäftsstelle leistete dabei, wie überhaupt während des ganzen Projekts, wertvolle Unterstützung. Für die Erfassung der Textbeiträge und die Kontrolle des Rücklaufs wurde dem Projekt der Auszubildende Herr Beschorner zugeteilt.
Frau Dr. von Helldorff, Frau Jutta Wassermann und Herr Moosmann überprüften in einer sechsstündigen „Klausur" den bisherigen Rücklauf: Bis zum 22. September gingen insgesamt von 8 Ortverwaltungen und 75 Vereinen usw. Rückmeldungen ein. Eine Reihe von Institutionen und Verbänden wie z.B. Caritas und Kinderschutzbund haben mehrere Aktivitäten gemeldet, denen jeweils ein eigener Platz in der Broschüre zusteht. Es dürften dann etwa 140 Einzeleinträge - also ohne die gemeinsam aufgeführten Gesangs-, Musik- und Sportvereine - zusammenkommen.
Die Erfassung der Daten neigt sich jetzt dem Ende zu und nach einem nochmaligen Zeitungsaufruf rückt der „Redaktionsschluss" unerbittlich näher. Das bedeutet, dass in Frage kommende Vereine, die sich bis Mitte Oktober nicht gemeldet haben, dann leider keine Berücksichtigung mehr finden können.
Zur Broschüre selbst noch so viel: Es dürften etwa 80 DIN A5-Seiten werden, für deren graphische Gestaltung eine Firma beauftragt wird. Die Auflage muss auf so hoch sein, dass die Informationen allen Familien zur Verfügung stehen.
Für die Gestaltung der Broschüre brauchen wir noch (Digital-)Fotos zum Thema „Familie"- auch aus den Teilorten. Wenn Sie uns welche zur Verfügung stellen könnten, wären wir sehr dankbar. (Bitte verwenden Sie BMP oder JPG Bildformate)
Zusätzliche Informationen erhalten Sie bei der Moderatorin Dr. Ursula von Helldorff, E-Mail hellmail@gmx.de, bei Herrn Winfried Moosmann, E-Mail winfried_moosmann@web.de

Ursula von Helldorff 04.02.2009
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